Beim gestrigen Regionaldialog Bau „Ressourceneffizienz bei Neubau und Sanierung – Unternehmerische Chancen im Bergischen Rheinland“ auf :metabolon in Lindlar wurde erneut deutlich: Kreislaufwirtschaft im Bausektor ist keine ferne Zukunftsmusik mehr, sondern bei proaktiven Auftraggebenden und innovativen Baustoffproduzierenden und ausführenden Baubetrieben gelebte Praxis.
Gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, der :bergische rohstoffschmiede, der TH Köln und den regionalen Wirtschaftsförderungen diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Baubranche, wie die Kreislauffähigkeit von Baustoffen und Bauweisen erhöht und die Markterschließung innovativer Baumaterialien und Bauweisen gelingen kann. Dazu stellten Baustoffentwickler, Produzenten und Bauunternehmen Best-Practice-Beispiele aus dem Holzbau, Betonbau, für den Innenausbau und die Gebäudehülle vor.
Der Mehrwert zirkulären Bauens, aber auch Risiken in der Umsetzung wurden im Beitrag der BAUVERBÄNDE NRW konkretisiert. Potenziale der seriellen Sanierung nach dem niederländischen Energiesprong-Prinzip präsentierte das Öko-Zentrum NRW, Regionalpartner der Deutschen Energie-Agentur (dena) für das serielle und energieeffiziente Sanieren. Zirkuläre Bauweisen beim Neubau zeigte das Gebäudemanagement des Kreises Viersen konkret am Beispiel ihres neuen Kreisarchivs, Straßenverkehrsamts und Förderschulzentrums auf.
Ein großes Dankeschön an alle Impulsgebende und Teilnehmende für den spannenden Austausch über ressourceneffizientes, zirkuläres Bauen, praktische Lösungsvorschläge und Entwicklung von Fragestellungen für die Weiterentwicklung des zirkulären Bauens in der Region und darüber hinaus! Die Ergebnisse der Veranstaltung werden ausgewertet und Entwicklungsfragen in vertiefenden Fachveranstaltungen weiterbearbeitet.
